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Mein MAWIBA Life die Zehnte

Willkommen zu meinem MAWIBA Life Blog

by Natascha Bell

Tragen und Tanzen 3/3

Ich bin Natascha Bell, MAWIBA Trainerin aus Berlin. In dieser Blogreihe plaudere ich über meine Erfahrung als MAWIBA Trainerin, Babymassage Kursleiterin und Mama von Lucy.

Schön, dass du wieder da bist! Viel Freude beim Lesen. ☺️

Um zu meinem 1. Blogeintrag „Wie ich zu MAWIBA kam“ zu kommen, klick Hier. Die komplette Blogübersicht findest du Hier.

„Lass uns tanzen Baby“

„Tragen und Tanzen“ Teil 3/3 – Du hast es bis hier her geschafft. Sehr gut! Nun möchte ich unsere ersten Trageerfahrungen mit dir teilen und von unserem Workshop bei Frau Beuteltier im Laden MamaMotion berichten.

Das schon mal vorne weg:
Bist du Mama mit Baby oder Schwanger und hast Bock auf Tanzen? 
Dann melde dich gern bei mir! Ich leite MAWIBA Tanzkurse, sowohl online als auch Outdoor in Berlin Pankow. Du kannst ganz bequem von zu Hause aus mitmachen oder mit mir unter freiem Himmel tanzen und dich fit halten. Cool oder?

WAS IST MAWIBA?

MAWIBA bedeutet Mama with Baby und ist ein Tanzkonzept mit sanftem Beckenbodentraining für Schwangere, für Mamas mit Baby in der Trage und für alle Frauen jeder Altersklasse. Pro Kurseinheit wird eine neue Choreografie einstudiert, die neben dem Spaß am Tanzen, sanft deinen Beckenboden trainiert. Dabei bist du deinem Baby ganz nah.

Hier waren wir stehengeblieben:

Wenn man knapp bei Kasse ist, ist so eine Beratung auch eine tolle Geschenkidee, die man an die Großeltern oder Freunde heran tragen kann…

Auch wir haben uns den Kurs schenken lassen und waren, wie gesagt, bereits in der 12. SSW bei einem Trageworkshop von Frau Beuteltier bei MamaMotion in Berlin Prenzlauer Berg. Alle anderen Mamas hatten schon voll die Kugel und waren auch mental natürlich schon viel weiter fortgeschritten und in Verbindung mit ihrem Baby. Aber Frau Beuteltier fand das super, denn so konnte ich die Tragesysteme schon ausprobieren. (Hier habe ich übrigens das erste Mal von “Windelfrei” gehört, denn Anne-Marja leitet auch Windelfrei Kurse -> bald erzähle ich dir mehr zu dem Thema.)

Im Workshop ging es darum, verschiedene Tragesysteme und deren Vor- und Nachteile zu besprechen. Vorab beleuchtete sie aber das Thema kindliche Wirbelsäule und die optimale Tragehaltung des Kindes – die Anhock-Spreiz-Haltung. Zudem wurden Ängste besprochen. 

Kriegt das Baby überhaupt Luft?
Kann ich das Baby zu lange tragen?

Anne-Marja zeigte uns dann sehr ausgiebig die Wickelkreuztrage mit gewebten Tuch. Da alle Mamas, abgesehen von mir, so eine schöne Kugel hatten, “mussten” alle Papas ran und sich die Puppen in’s Tuch setzen. Wir waren insgesamt sechs Paare und alle zukünftigen Väter hatten großes Interesse daran, das Tragen zu erlernen. Sowieso sieht man, in Berlin zumindest, immer mehr Papas, die tragen. Gerne mehr davon‼️

Ich kann ja nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber für mich ist es eine enorme Erleichterung, wenn der Papa auch trägt. Bei langen Spaziergängen kann man sich mal abwechseln. Oder bei einem Tagesausflug, nimmt Mama das Baby auf dem Hinweg und Papa das Baby auf dem Rückweg in die Trage. Alleine sowas Banales wie einkaufen ohne Kind, tut so gut! Und man weiß, dem Baby geht es gut, denn es hat Nähe und Geborgenheit. Lucy genießt es total von ihrem Papa getragen zu werden und sie schläft nach wie vor gerne an seiner Brust ein. 


Während der Babymassage Ausbildung und auch der MAWIBA Ausbildung ist Marzi stundenlang mit ihr spazieren gegangen. 
Ich kann euch Papas nur ermutigen es mal auszuprobieren! Bzw. euch Mamas ermutigen den Partner mit in den Kurs oder zur Trageberatung zu nehmen. Wie sagt man? Probieren geht über Studieren. 
Klar ist Tragen nicht für jederMann oder jede Frau. Es muss halt passen, wie bei allen anderen Dingen auch.

Nur leider, leider sieht man immer wieder Mamas und Papas, die ihre Babys sonst wo am Körper tragen. Die Babys hängen völlig schief und viel zu tief oder nach vorne gerichtet in der Trage. 
Manche Hersteller werben damit, dass man das Kind nach vorne tragen kann. Aber alle Trageberater raten dringend davon ab, das Baby auf diese Weise zu tragen. Dies hat mehrere Gründe: 

  • Die Wirbelsäule des Kindes kann nicht in die natürliche Rundung gehen
  • Das Kind wird zu vielen Reizen ausgesetzt, ohne die Möglichkeit zu haben, sich an den Tragenden ranzukuscheln 
  • Die Vorteile des Tragens, wie Herzschlag hören, Mama oder Papa riechen können, sind nicht möglich

Es ist klar, dass keiner beim ersten Mal Tragen alles perfekt macht. Auch wir hatten anfangs unsere Schwierigkeiten und waren auch mal frustriert.

Es muss Tag 4 oder 5 gewesen sein, dass Marzi Lucy zum ersten Mal im RingSling getragen hat. Wir brauchten mehrere Versuche sie in das Teil reinzubekommen und waren die ersten Male nicht zu 100% zufrieden, aber wir haben uns gesagt, dass wir noch lernen und bald Experten sind. 
Marzi fand es toll, mit ihr rauszugehen und auf diese Art mit ihr zu kuscheln. Er ist mit ihr sogar zusammen in den Supermarkt gegangen. Lucy hat alles durchgeschlafen. Obwohl wir direkt an einer vielbefahrenen Straße mit Tram und U-Bahn wohnen. Das hat sie alles nicht interessiert.

Ich habe Lucy erst nach 2 1/2 Wochen getragen und wenn dann nur zu Hause. Unseren ersten Ausflug mit der Trage hatten wir erst nach 4 1/2 Wochen. Das Wochenbett habe ich intensiv zum Ausruhen genutzt. 
Zu Hause habe ich die erste Zeit am Liebsten mit Tuch getragen. Unterwegs waren die Kokadi oder die Manduca wesentlich praktischer. 
Monatelang haben wir Lucy beim Essen in der Trage oder im Tuch dabei gehabt. Mit dem Petzi Ball unter’m Hintern war es besonders bequem, und wenn sie mal unruhig war, konnte man sie schön in den Schlaf schaukeln.

Während der ersten 6 Monate haben wir den Kinderwagen vielleicht 10 Mal benutzt. Dann hat Lucy nicht mehr in die Babyschale reingepasst. Mittlerweile benutzen wir den Buggy. Das findet sie richtig toll! Da hat sie einen super Ausblick und freut sich besonders, sobald sie einen Hund sieht.

Trotzdem haben wir immer die MaMo dabei, um ihr bei Müdigkeit oder dem Verlangen nach Nähe, die Chance zu geben, sich anzukuscheln. Lucy ist jetzt fast ein Jahr alt und wiegt knapp über 12 Kilo. Mit dem richtigen Tragesystem und bei regelmäßigem Tragen gewöhnt man sich an das Gewicht. Die meisten Tragesysteme sind für bis zu 20 Kilo geeignet. Ob ich das bin, ist die andere Frage…

Ich hoffe aber sehr, dass sie sich noch länger von uns tragen lässt! Für mich / uns ist das Kapitel definitiv noch nicht beendet!

Erzähl mir gern auf Instagram oder Facebook von deinem ersten Versuch dein Baby zu tragen. Oder hat das Tragen gar nicht geklappt und dein Baby ist eher ein Kinderwagenbaby? Was auch immer dir in den Sinn kommt, ich freue mich von dir zu hören! ✨

Soweit erstmal das Thema Tragen. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast die Trage-Trilogie zu lesen. 
Bis zum nächsten Mal! Immer schön gesund bleiben!
Schwungvoll, Natascha

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