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Mein MAWIBA Life die Vierte

Willkommen zu meinem MAWIBA Life Blog

by Natascha Bell

Wie ich online 

MAWIBA tanze – Teil 2/2

Ich bin Natascha Bell, MAWIBA Trainerin aus Berlin. Hier kannst du den zweiten Teil von meiner ersten Online MAWIBA Stunde lesen. Falls du den ersten verpasst hast, findest du ihn hier.
 
Das schon mal vorne weg:
Bist du Mama mit Baby oder Schwanger und hast Bock auf Tanzen?
Dann melde dich gern bei mir! Ich leite MAWIBA Tanzkurse sowohl online als auch Outdoor im Upsala Familienzentrum Berlin Pankow. Hier findest du meine und alle anderen Kurse in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Lass uns tanzen Baby“

WAS IST MAWIBA? 

MAWIBA bedeutet Mama with Baby und ist ein Tanzkonzept mit sanftem Beckenbodentraining für Schwangere, für Mamas mit Baby in der Trage und für alle Frauen jeder Altersklasse. Pro Kurseinheit wird eine neue Choreografie einstudiert, die neben dem Spaß am Tanzen sanft deinen Beckenboden trainiert. Dabei bist du deinem Baby ganz nah.

Hier waren wir stehengeblieben:
 
Lucy wollte ich mit dabei haben. Schließlich hätte ich sie im analogen Leben auch dabei gehabt. Marzi war aber darauf eingestellt, mit ihr spazieren zu gehen, falls sie keine Lust auf Tanzen hat.
 
Dann war es so weit. Meine erste online MAWIBA Stunde, bzw. meine erste Stunde überhaupt, hat begonnen.
Langsam trudelten die Mamas ein. Fünf habe ich erwartet. Es kamen vier… Während wir warteten, machte ich mit den anwesenden Teilnehmerinnen einen Soundcheck. Es stellte sich raus, dass ich im Gegensatz zu allen anderen sehr leise war… 😲 hä? Das kann gar nicht sein! 😨
Oh Gott!! Was mach ich jetzt? Ich wollte doch geilen Sound rüberbringen! Ich wollte, dass alles perfekt ist!
Shit shit shit shit shit!! Maaaarziiii!!! 😩
 
Wir konnten uns nicht erklären, warum gestern alles bestens war und jetzt nicht. Oh Mann ey! Also haben wir die Notlösung nehmen müssen und der Sound lief direkt über das eingebaute Mikrofon. Fail! 😑
 
Nachdem ich die MAWIBA Grundstellung erklärt habe, ging es mit dem Warm Up los. Lucy war nur am quengeln, also hab’ ich sie an ihren Papa übergeben und mir meine Massage – / Tragepuppe Mascha geschnappt. Die ist schön leicht und nicht so warm. 😋
Weiter ging es mit der Choreografie. Wir tanzten zu einem Lied aus dem Musical “Grease”. Ich war, was die Tanzschritte anging, sehr sicher. Als ich den “Box Step” erklärt habe, sah ich wie eine Mama zu ihrem Laptop ging, um ihr Mikro anzumachen. Sie fragte mich, ob ich ihr den Boxstep auch nochmal mit dem Rücken zu ihnen zeigen könnte. Da wurde mir erst klar, dass ich mich gar nicht umgedreht hatte. 🤦🏼‍♀️
Oh Nein! Wie dumm! Ich hab doch extra noch geübt vorher. Peinlich! 😅
Double Fail!
 
Von da an tanzte ich nur noch mit dem Rücken zur Kamera, in der Hoffnung, dass sie mein vor Scham gerötetes Gesicht nicht erkennen konnten…😳
Cool bleiben… weiter machen!

Dann passierte aber noch etwas 🙄

Beim Cool Down war die Kamera auf ein Mal aus.😱Was jetzt… Oh Gott, oh Gott!! Wieder rutschte mir mein Herz in die Hose. Marzi war nicht da. Ich musste handeln. Warum passiert mir das nur alles? Ahhhhh! 😫

Irgendwie hab’ ich dann herausgefunden, wo man auf die eingebaute Kamera umschalten kann. Der Moment kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit…Puh! 🥵
Cool bleiben… weiter machen… gleich geschafft…stretchy hier, stretchy da….einatmen, ausatmen, ausschütteln…Geschafft.
 
Klar gehen mir dann Gedanken durch den Kopf, wie “Was hab ich mir da bloß vorgenommen?” Oder “Ist das wirklich das Richtige für mich?”
 
Ich hab’ versucht, es positiv zu sehen, stolz auf mich zu sein, aber das war nicht einfach. Es fühlte sich an wie scheitern…
Und das Verrückte ist aber, dass es auf der anderen Seite gar nicht so schlimm war, wie ich dachte… naja.
So verrückt ist das gar nicht. 🤪
Die ganzen Unsicherheiten haben sich hauptsächlich in meinem Kopf abgespielt. Das Feedback nach der Stunde war nämlich durchweg positiv und die Mamas hat es überhaupt nicht gestört, dass zwischendurch die Technik versagt hat. Trotzdem… Ich hab’ wohl etwas hohe Ansprüche an mich selbst. 😋
Als Macherin konnte ich also nicht hier schon das Handtuch werfen! 👑 Krone aufsetzen, Trage richten und weiter tanzen.
 
Bis zum jetzigen Stand (08.05.2020) habe ich fünf Stunden, mit weiteren kleinen technischen Fehlern, aber wesentlich mehr Selbstsicherheit, unterrichtet. Ich muss sagen, es macht richtig Spaß! Die Abläufe funktionieren, die Choreos machen richtig Laune und nach den Stunden bin ich total happy und auch ein bisschen stolz auf mich! ☺️
 
Auch wenn ich noch keinen “richtigen” Kurs leiten konnte, weiß ich, JA! es ist das Richtige für mich!
 
Ich muss immer wieder an eine Songzeile denken, die ich vor Jahren mal geschrieben habe:
“I trip and I fall and the best of it all I learn to stand up again.”
Genau wie ich es mit meinen Probestunden geplant hatte, habe ich Fehler gemacht und daraus resultierend etwas gelernt. Es ist völlig ok, sich anfangs unsicher zu fühlen und zu “scheitern”. Geht uns das nicht allen so? Besonders, wenn wir etwas völlig Neues angehen. Oder geht es dir da anders?
 
Erzähl mir doch auf Facebook oder Instagram, wie du mit neuen Aufgaben fertig wirst? Ich lerne immer gerne neue Techniken, um entspannt zu bleiben 😎
 
Ich danke dir für’s Lesen!
Nächstes Mal, also am 10.06. erzähl ich dir alles über meine ersten Erfahrungen mit Babymassage.
 
Schwungvoll, deine Natascha
 
Übrigens kam die fünfte Mama nie online. Ich hab’ gedacht, ich hätte vergessen, ihr die Log In Daten zu schicken, aber sie hat es einfach verpeilt. Und der Grund, warum das Mikro nicht laut war…? Wir haben es aus Versehen die ganze Nacht angelassen und die 9V Batterie war so gut wie leer… 😂